Institut für den Situationsansatz

WISTA

Der Arbeitsbereich unter Leitung von Christiane Schweitzer und Alexandra Ulrich-Uebel bietet Weiterbildungen in unterschiedlichen Formaten an, die zum Zertifikat „Fachkraft für den Situationsansatz“ führen.

Weiterbildungen zur Fachkraft für den Situationsansatz werden seit 1998 im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Bis heute haben mehr als 2500 sozialpädagogische Fachkräfte an unseren Weiterbildungen teilgenommen. Referent_innen sind Expert_innen für Multiplikation im Situationsansatz (Level C-Zertifikat). Die laufende Curriculumentwicklung und Qualitätssicherung werden durch kollegiale Beratung in Rahmen der regionalen Curriculumentwicklungsgruppen und der Lenkungsgruppe von W.ISTA gewährleistet.

Fachkraft für den Situationsansatz

„Das pädagogische Konzept Situationsansatz ist eine Einladung, sich mit den Kindern auf das Leben einzulassen“ (Jürgen Zimmer). Es geht von Lebenssituationen der Kinder und ihrer Familien aus, erschließt sie als Lernsituationen und formuliert den Anspruch, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Lebenswelt gemeinsam gestalten und auf gesellschaftliche Prozesse Einfluss nehmen.

Der Situationsansatz bezieht Lernprozesse auf erfahrbare Schlüsselsituationen. Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden in ihren Norm- und Sinnzusammenhängen erworben. Sachbezogenes und soziales Lernen bilden eine Einheit und verankern sich in personaler Kompetenz.

Externe Evaluationen haben nachgewiesen, dass die Konzeption eine tragfähige Grundlage für die Arbeit mit Kindern ist und nachhaltige Wirkung zeigt. In diesen Kindertagesstätten erleben die Kinder mitlernende Fachkräfte, welche die Eigenaktivität der Kinder herausfordern.

Das Leitbild des Situationsansatzes, die fünf Dimensionen und sechzehn pädagogische Grundsätze bilden die Grundlage für die Weiterbildung zur Fachkraft für den Situationsansatz. Sie bietet interessierten Teams die Möglichkeit, über die eigene Praxis nachzudenken und sie weiter zu entwickeln.

Die Weiterbildung unterstützt die sozialpädagogischen Fachkräfte in diesem Prozess, auch indem sie die aktuellen Bildungspläne der Länder und die trägerspezifischen Profile mit einbezieht.

Kompetenzprofil

Fachkräfte für den Situationsansatz

  • können relevante Schlüsselsituationen für die Bildungsprozesse der Kinder erkennen und analysieren
  • entwickeln und begründen die Ziele für die pädagogische Praxis für diese konkreten Situationen
  • kennen vielfältige Methoden zur Erschließung von Bildungsinhalten
  • reflektieren ihre Arbeit im Team
  • bauen Erziehungspartnerschaften mit Eltern auf
  • nutzen die Ressourcen des Sozialraums
  • verstehen Demokratie als einen Prozess von Aushandlung zwischen Menschen deren Lebensverhältnisse ungleich sind
  • nutzen Qualitätsentwicklungsinstrumente zur Verbesserung der eigenen Fachlichkeit und der konzeptionellen Arbeit

Weiterbildungsformate

Die Weiterbildung wird

  • in einer zweistufigen, geschlossenen Weiterbildungsgruppe (Level A, Level B)
  • in einem offenen Modulsystem und
  • als Teamfortbildung

angeboten.

Zertifizierte Fachkräfte für den Situationsansatz können sich zudem in einem Level C-Kurs zu Expert_innen für Multiplikation im Situationsansatz weiterqualifizieren.

Das Level A/B-Format empfiehlt sich vor allem für die trägerbezogene Weiterbildung. In einer stabilen Lerngruppe wird innerhalb von ein-zwei Jahren ein Curriculum durchgeführt, dass mit einer Abschlussarbeit zu einem qualifizierten Abschluss führt.
Das Zertifikat Level A bescheinigt Grundlagenkompetenzen im Situationsansatz und berechtigt zur Teilnahme an Level B. Zudem wird es für die Module 1-3 angerechnet.

Das Zertifikat Level B ist der Fachkraft-Abschluss.

Im bundesweit dezentral angebotenen Modulsystem entscheiden die Teilnehmer_innen selbst, welche Module sie zu welchem Zeitpunkt belegen. Als Einstieg wird jedoch empfohlen, mit Modul 1 zu beginnen. Jedes Modul schließt mit einem qualifizierten Nachweis und einem Eintrag in das Studienbuch ab. Die Teilnahme an Modul 6 (Theorie / Geschichte und Abschluss) setzt den Nachweis der erfolgreichen Teilnahme der Module 1 bis 5 voraus.

Bereits zuvor erworbene Qualifikationen zum Situationsansatz können nach individueller Prüfung anerkannt werden.

Mit der Teamfortbildung kann sich das Team ein gemeinsames Verständnis von den Grundlagen des Situationsansatzes erarbeiten, exemplarisch aktuelle Kindersituationen aufgreifen und pädagogisch sowie strukturell gestalten. Die Referent_innen arbeiten dabei sowohl mit dem Team wie mit der Leitung und vermitteln – soweit gewünscht – auch Grundlagen im Kontakt mit Ihnen als Träger. Jede Weiterbildung bezieht die aktuellen Bildungspläne der jeweiligen Länder und die trägerspezifischen Profile mit ein.

Das Level A/B-Format empfiehlt sich vor allem für die trägerbezogene Weiterbildung. In einer stabilen Lerngruppe wird innerhalb von ein-zwei Jahren ein Curriculum durchgeführt, dass mit einer individuellen Projektdokumentation als Abschlussarbeit zu einem qualifizierten Abschluss führt.

Level A eignet für diejenigen Fachkräfte, die sich von Grund auf mit dem Situationsansatz vertraut machen wollen. Es geht darum, die Prinzipien und Planungsschritte des Situationsansatzes in die Praxis umzusetzen, Kindersituationen zu erkennen, sowie die Bildungs- und Erziehungskompetenzen im eigenen Praxisfeld auf situationstheoretischer Grundlage zu fundieren.

Das Zertifikat Level A bescheinigt qualifizierte Grundlagenkompetenzen im Situationsansatz und berechtigt zur Teilnahme an Level B. Zudem wird es für die Module 1-3 angerechnet.

 

Weiterbildungsinhalte

THEMA 1: DIE SITUATION DES ANFANGS – EINE EINLADUNG, SICH MIT KINDERN AUF DAS LEBEN EINZULASSEN

  • Einstieg gestalten
  • Berufsbiographien der Teilnehmer/innen
  • Zielvereinbarung und Lernkontrakt
  • Grundzüge der Theorie und Praxis des Situationsansatzes
  • Kinder be(ob)achten  – Schüsselsituationen identifizieren
  • Das sozialräumliche Umfeld wahrnehmen – Hospitationen
  • Situationen analysieren – Einstieg in das Planungskonzept
  • Diskurse führen
… und was das alles mit dem Situationsansatz zu tun hat
  • Individuelles Praxis und Bildungsvorhaben

 

THEMA 2: ZUM THEMA KOMMEN UND PLANEN – DER SITUATIONSANSATZ ALS BILDUNGSKONZEPT

  • Erfahrungen zum individuellen Praxis- und Bildungsvorhaben
  • Ziele setzen
  • Alltag und Projekte planen
  • Räume und ihre Gestaltung
  • Die Kita als Lebens und Lernort – Hospitationen
  • Schöpferische Kräfte im Spiel
  • Die Arbeit dokumentieren
…und was das alles mit dem Situationsansatz zu tun hat
  • Individuelles Praxis und Bildungsvorhaben

 

THEMA 3: AUTONOMIE WAGEN

  • Erfahrungen zum individuellen Praxis- und Bildungsvorhaben
  • Freiräume und Gestaltungsräume nutzen
  • Beteiligung von Kindern
  • Auseinandersetzung mit Werten und Normen
  • Gefährdungen von Autonomie – Hospitationen
  • Ich-Identitäten entwickeln und balancieren
… und was das alles mit dem Situationsansatz zu tun hat
  • Individuelles Praxis und Bildungsvorhaben

 

THEMA 4: MIT UND VON ANDEREN LERNEN – DEMOKRATIE LEBEN

  • Erfahrungen zum individuellen Praxis- und Bildungsvorhaben
  • Solidarität entwickeln
  • Dimensionen von Solidarität – Gespräche mit AWO-KollegInnen
  • Im Team arbeiten
  • Mit Eltern kooperieren
… und was das alles mit dem Situationsansatz zu tun hat
  • Gemeinsame Planung des 5. Moduls
  • Individuelles Praxis und Bildungsvorhaben

 

THEMA 5: DEN LERNPROZESS DOKUMENTIEREN

  • Zeigen, was man gelernt hat – Präsentation
  • Auswerten was und wie gelernt wurde – Evaluation
  • Fachpolitische Forderungen vertreten
  • Kolloquium vor (Fach-)Öffentlichkeit
  • Abschied gestalten und Perspektiven entwickeln
  • Vergabe des Teilzertifikates Level A

  

ARBEITSWEISE

  • 25 Seminartage in fester Lerngruppe
  • 4 Tage Praxisberatung in Kleingruppen
  • Arbeit an einem individuellen Praxis- und Bildungsvorhaben
  • Mitgestaltung der Lernorganisation und Lernkultur der Gruppe
  • Begleitender Diskurs mit Trägervertreter/innen und Fachberater/innen
  • Fach(öffentliches) Kolloquium mit Präsentation der Lernergebnisse
 

Das Level A/B-Format empfiehlt sich vor allem für die trägerbezogene Weiterbildung. In einer stabilen Lerngruppe wird innerhalb von ein-zwei Jahren ein Curriculum durchgeführt, dass mit einer individuellen Projektdokumentation als Abschlussarbeit zu einem qualifizierten Abschluss führt.

Level B ist konzipiert für diejenigen Fachkräfte, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Situationsansatz (auf Level A aufbauend) auf aktuelle Herausforderungen beziehen und vertiefen wollen. Es geht dabei um neuere theoretische Erkenntnisse und praxisbezogene Weiterentwicklungen zur Bildungs- und Beziehungskultur, zur sozial-räumlichen Orientierung der Kita und um die Qualitätsthematik im Kita-Bereich.

Das Level B-Zertifikat bescheinigt umfängliche Kompetenzen im Situationsansatz und berechtigt zum Führen des Titels „Fachkraft für den Situationsansatz.

Weiterbildungsinhalte

THEMA 1: BILDUNGSKULTUREN ENTWICKELN UND GESTALTEN

  • Aktuell entwickelte Fachkompetenzen und berufsbiografische Einblicke
  • Zielvereinbarungen und Lernkontrakte
  • Der Bildungsbegriff, die aktuelle Bildungsdebatte und die länderspezifischen – Bildungskonzepte für Kitas
  • (Selbst-)Bildungsprozesse im Kindesalter: theoretische Grundlagen, aktuelle – Erkenntnisse zu Beobachtung und Dokumentation von Bildungsprozessen
  • Sprache und Sprachkultur: Grundlagen und Fördermöglichkeiten
  • Die theoretische Dimension ‚Bildung’ im Situationsansatz
  • Konsequenzen für das Selbstverständnis der pädagogischen Fachkräfte
  • Individuelles Bildungsvorhaben

THEMA 2: LEBENSZUSAMMENHÄNGE VON KINDERN UND DAS BEZIEHUNGSSYSTEM KITA

  • Erfahrungen mit dem individuellen Praxisvorhaben
  • Bindung und Resilienz, Kinder durch Brüche und Krisen begleiten, Übergänge gestalten
  • Die Kooperation von Kita und Grundschule als institutionsübergreifende Begleitung von Kindern und Familien
  • Dialog und Partizipation als Grundlagen der Beziehung mit Kindern und Erwachsenen in der Kita
  • Lernen in Gruppen: Einblick in die ‚Themenzentrierte Interaktion’ (TZI)
  • Leben in Verschiedenheiten – ‚Vorurteilsbewusste Erziehung’; Umgang mit Geschlechtsrollen, Altersmischung, multikulturellen Unterschieden und Benachteiligungen
  • Konsequenzen für die Haltung und Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte
  • Individuelles Bildungsvorhaben

THEMA 3: KITA ALS TEIL DER SOZIALEN INFRASTRUKTUR

  • Erfahrungen mit dem individuellen Praxisvorhaben
  • Lernen in Realsituationen, Lernfelder im Umfeld nutzen
  • Partizipation – Rechte der Kinder, Pflichten der Erzieherinnen und der Kommunen
  • Beteiligung von Kindern an Planungen und Entscheidungen in ihrem Wohnumfeld
  • Die Kita als Nachbarschaftszentrum – aktuell und perspektivisch
  • Kooperation mit anderen Expert/innen, Vernetzung, Öffentlichkeit
  • Individuelles Bildungsvorhaben

THEMA 4: QUALITÄT IM SITUATIONSANSATZ SICHERN UND ÜBERPRÜFEN

  • Erfahrungen mit dem individuellen Praxisvorhaben
  • Was bedeutet Qualität  in der Kita? Grundlagen des Qualitätsmanagements
  • Woran ist Qualität zu erkennen? –Ergebnisse der Nationalen Qualitätsinitiative (NQI) und Konsequenzen für die Kita-Praxis
  • Qualität im Situationsansatz – exemplarische (Selbst)Evaluation der Qualität der eigenen Kit
  • Neue Projekterfahrungen zur Weiterentwicklung der Qualität in der Kita
  • Individuelles Bildungsvorhaben

THEMA 5: QUALITÄTSPRÄSENTATION – KOLLOQUIUM UND VERGABE DES ZERTIFIKATS

  • Zeigen was man gelernt hat – Präsentation und Diskussion der Praxisvorhaben
  • Fachpolitische und fachliche Perspektiven und Positionen entwickeln
  • Kolloquium vor (Fach)Öffentlichkeit
  • Vergabe des Zertifikats
  • Fachliche und persönliche Lernprozesse auswerten
  • Abschied gestalten

ARBEITSWEISE

  • 5 Studienwochen in fester Lerngruppe
  • 4 Tage Praxisberatung in den Regionen zwischen den Modulen
  • Arbeit an einem individuellen Praxisvorhaben mit schriftlichem Abschlussbericht
  • Recherche-Arbeit in den einzelnen Modulen
  • Mitgestaltung der Lernorganisation und Lernkultur der Gruppe und interessengeleitete Parallelarbeit mit wechselseitiger Information
  • (Fach)Öffentliches Kolloquium mit Präsentation der Lernergebnisse und Vergabe des Zertifikates Level B „Fachkraft für den Situationsansatz“
  • Auseinandersetzung mit einem persönlichen Bildungsvorhaben
 

Die Level C Weiterbildung mit dem Ziel „Expert_in für Multiplikation im Situationsansatz“ richtet sich an Fachkräfte für den Situationsansatz (Abschluss Level B oder Module 1-6) und berechtigt nach erfolgreichem Abschluss zur eigenständigen Durchführung von Weiterbildungen im Curriculum „Fachkraft für den Situationsansatz“ sowie der Begleitung interner Evaluationen im Handlungsfeld.

Thematische Schwerpunkte der Weiterbildung sind:

  • Interne Evaluation
  • Fortbildung
  • Weiterbildung
  • Fachliche und fachpolitische Weiterentwicklungen
  • Individuelle Weiterentwicklung

Die Weiterbildung findet in vier Modulen statt, deren Gesamtumfang 18 Tage umfasst. Hinzu kommen Tage für Selbststudium und Praxisarbeit.

 

Modularisierte Weiterbildung

Die modularisierte Weiterbildung zur Fachkraft für den Situationsansatz umfasst insgesamt

  • sechs Weiterbildungs-Module mit 51 Seminartagen
  • neun Tage Praxisberatung
  • sowie Zeiten für das individuelle Selbststudium
 ModuleTage
1Situationsansatz – eine Einladung, sich mit Kindern auf das Leben einzulassen  8 Tage
2In der Kita bildet sich das Kind und bildet sich Gesellschaft10 Tage
3Partizipation: Demokratie leben von Anfang an  7 Tage
4Alle Kinder sind gleich, jedes Kind ist besonders  8 Tage
5Die Kita als lernende Organisation und Planung im Situationsansatz  7 Tage
6aTheorie und Geschichte des Situationsansatzes  7 Tage
6bColloquium und Präsentation: Qualität und Qualifikation präsentieren und evaluieren  4 Tage
 Seminartage insg.51 Tage
 Praxisberatungstage  9 Tage
 Selbststudium und Dokumentation 

Modul 1: 8 Seminartage

SITUATIONSANSATZ – EINE EINLADUNG, SICH MIT DEN KINDERN AUF DAS LEBEN EINZULASSEN

  • Orientierung an Lebenssituationen
  • Diskurs, Analyse und Schlüsselsituationen
  • Sozialräumliches Umfeld wahrnehmen
    und analysieren
  • Situationen analysieren (Einstieg in das Planungskonzept)

Modul 2: 10 Seminartage

IN DER KITA BILDET SICH DAS KIND UND BILDET SICH GESELLSCHAFT

  • Anregungsreiche Lernkultur
  • Schöpferische Kräfte im Spiel
  • Werte und Normen
  • Räume und ihre Gestaltung, Material
  • Beobachten und Dokumentieren

Modul 3: 7 Seminartage

PARTIZIPATION: DEMOKRATIE LEBEN VON ANFANG AN

  • Schlüsselsituationen im Leben der Kinder
  • Beteiligung von Kindern
  • Auseinandersetzung mit Normen und Werten
  • Elternpartizipation
  • KiTa als aktiver Teil der sozialen Infrastruktur

Modul 4: 8 Seminartage

ALLE KINDER SIND GLEICH, JEDES KIND IST BESONDERS

  • Mädchen und Jungen
  • Altersmischung
  • Kulturelle Vielfalt
  • Behinderung/ Beeinträchtigung/ besondere Bedürfnisse

Modul 5: 7 Seminartage

DIE KITA ALS LERNENDE ORGANISATION UND PLANUNG IM SITUATIONSANSATZ

  • Erzieher_innen sind Lehrende und Lernende
  • Planungskonzept
  • KiTa als lernende Organisation

Modul 6a: 7 Seminartage

THEORIE UND GESCHICHTE DES SITUATIONSANSATZES

  • Wurzeln und Ideengeschichte des Situationsansatzes
  • Bezüge zu anderen pädagogischen Ansätzen
  • Leitbild und Dimensionen
  • Grundsätze

Modul 6b: 4 Seminartage (im Block)

FACHÖFFENTLICHES COLLOQUIUM UND PRÄSENTATION

  • Qualität und Qualifikation präsentieren und evaluieren
 

Die Teamfortbildung beinhaltet ein in sich abgeschlossenes Teilmodul von drei Tagen als Einführung in das pädagogische Konzept Situationsansatz. Optional schließen sich weitere fünf Tage an. In diesem Fall kann dann die Teamfortbildung als Modul 1 der Weiterbildung zur „Fachkraft für den Situationsansatz“ angerechnet werden.

Struktur, Umfang und Inhalte

 Umfang            Inhalt
Erkundung in der Kita0,5 Tage

Aufgabe der/des ReferentIn: Motive, Interessen und Themen in der Kita erkunden:

  • Trägerkontrakt
  • Kontaktaufnahme in einer Teamsitzung
  • Gemeinsame Analyse der Motive, Interessen und Themen in der Kita
  • Leitungsgespräch
Baustein 12,5 Tage
  • Einführung in den Situationsansatz (Grundsätze und Leitbild, Geschichte, Planungsschritte)
  • Lebensweltorientierung: Recherche, Diskurse, Interpretationen (subjektive, kindliche und gesellschaftliche Wirklichkeit)
  • Der Situationsansatz in Beziehung zum jeweils gültigen Bildungsprogramm
  • Gestaltung der Tagesstruktur als Rahmen für Teamarbeit und Kooperationen
  • Einführung ins Lernportfolio
  • Praxisaufgabe: Erstellung ausgewählter Lebensweltanalysen mit kleiner Dokumentation
Entscheidung für Fortsetzung als Teamweiterbildung mit Anerkennung als Modul 1 der Weiterbildung zur Fachkraft für den Situationsansatz
Praxisphase 1                                                                                                                     

Aufgabe der Fachkräfte:

  • ausgewählte Lebensweltanalysen mit kleiner Dokumentation
  • Lernportfolio
Praxisberatung1    Tag

Referent_in:

  • Hospitation
  • Leitungsberatung
  • Teamberatung: Reflexion der Praxisaufgabe;
  • Rückblick  und Vorbereitung von Baustein 2
Baustein 22 Tage
  • Schlüsselsituationen identifizieren
  • Situationsanalysen durchführen
  • Bildungsgelegenheiten im Alltag gestalten
  • Planung im Situationsansatz
  • Dokumentation
  • Lernportfolio
  • Praxisaufgabe (s.u.)
Praxisphase 2 

Aufgabe der Fachkräfte:

  • Konkrete Situationsanalyse mit Feedback der Kinder und/oder Eltern
  • Aufbereitung zu einer Dokumentation für die Einrichtung
  • Lernportfolio
Praxisberatung1 Tag

Referent_in:

  • Hospitation
  • Event. Trägerkontakt
  • Leitungsberatung
  • Teamberatung: Reflexion der Praxisaufgabe; Rückblick  und Vorbereitung von Baustein 3
Baustein 31 Tag
  • Präsentation der Praxisaufgabe und Reflexion: Präsentation einer ausgewählten Schlüsselsituation aus dem eigenen Praxisfeld und dem Dialog mit Eltern, Kindern oder Kolleginnen und Kollegen – aufbereitet als Dokumentation für die eigene Einrichtung
  • Lernportfolio
  • Modulreflexion
  • Eintragung ins Studienbuch
 
 

Modul 1

Bürgerhaus BüHa e.V. ab Januar 2020

Bürgerhaus e.V., Schönholzer Straße 11, 13187 Berlin

Referent*in: Sabine Beyersdorff, Robert Friedrich

Ansprechspartner*in: Melanie Jung, info@buergerhaus-ev.de

Termine:

29.- 31.01.2020

23.-24.03.2020

08.-10.06.2020

AWO Hannover ab Mai 2020

AWO Bezirksverband Hannover e.V., Körtingsdorfer Weg 8, 30455 Hannover

Referent*in: Sabine Beyersdorff

Ansprechspartner*in: Marion Wedell, marion.wedell@awo-bvh.de, Tel: 0511 4952 223

Termine:

11.-13.05.2020

29.09. – 01.10.2020

15.-16.12.2020

Modul 2

Mutterstadt ab April 2020

Mutterstadt, Haus des Kindes, Am Speyerer Weg 56, 67112 Mutterstadt

Referent*innen: Gerlinde Ries-Schemainda, Karola Bicherl

Termine:

24. + 25. April 2020

09. + 10. Oktober 2020

04. + 05. Dezember 2020

16. + 17. April 2021

11. + 12. Juni 2021

Modul 3

*Offener Kurs*

SPFZ Mainz ab März 2020

Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum Mainz, Hartmühlenweg 8, 55122 Mainz 

Referent*innen: Ulrike Geiss
Hedi Lanz

Ansprechpartner*in: Susanne Kros

Anmeldung und Informationen: kros.susanne@lsjv.rlp.de, Tel.: 06131 967-130, Fax: 06131 967-142

Termine:

02. – 04. März 2020

18. – 20. Mai 2020

14.-15. September 2020

Kosten: 450,00 € (inkl. Verpflegung bzw. Mittagessen). Sollte das Seminar seitens des Bildungsministeriums bezuschusst werden, wird ein Teilbetrag nach Seminarende zurückerstattet.

Modul 4

Diakonisches Werk Pfalz ab September 2019

Diakonisches Werk Pfalz, Karmeliterstraße 20, 67346 Speyer

Referent*innen: Gerlinde Ries-Schemainda, Karola Bicherl

Ansprechpartner*in: Rowena Siedler

Anmeldung und Informationen: rowena.siedler@diakonie-pfalz.de, Tel.: 06232 664-0

Termine:

Teil 1: 11.-13.09.2019

Teil 2: 15.-17.01.2020

Teil 3: 26.-27.03.2020

Modul 5

keine aktuellen Termine

Modul 6

*Offener Kurs*

SPFZ Mainz ab Januar 2021

Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum Mainz, Hartmühlenweg 8, 55122 Mainz 

Referent*innen: N. N., N. N.

Ansprechpartner*in: Susanne Kros

Informationen: kros.susanne@lsjv.rlp.de, Tel.: 06131 967-130, Fax: 06131 967-142

Termine:

07. – 08. Januar 2021

15. – 16. April 2021

17. – 18. Juni 2021

22. – 23. September 2021

Die Anmeldung wird im Jahr 2020 geöffnet.

Level A

Gemeinde Losheim am See seit 2017

Gemeinde Losheim am See, Merziger Straße 3, 66697 Losheim

Referent*innen: Sabine Beyersdorff, Stefanie Oliveras-Steffen

Ansprechpartner*in: Steffi Uder (SUder@losheim.de)

Level B

keine aktuelle Termine

Level C

keine aktuellen Termine

Leitung:

Alexandra Ulrich-Uebel
ulrich-uebel@situationsansatz.de
Telefon: 06752 943594

Christiane Schweitzer
schweitzer@situationsansatz.de

 

Verwaltung:

Susann Ratzsch
ratzsch@situationsansatz.de


W.ISTA (Weiterbildung im ISTA)
in der Internationalen Akademie Berlin gGmbH (INA)

Muskauer Str. 53
10997 Berlin

E-Mail: w.ista@situationsansatz.de

Telefon: +49 306953999-06
Fax: +49 30 6953999-29

Hinweis: Frau Ulrich-Uebel und Frau Schweitzer haben ihren Arbeitsplatz nicht in Berlin und sind darum nicht über das ISTA-Büro zu erreichen.

Gerne können Sie auch das Kontaktformular nutzen!